SV Hurlach e.V.

bisherige Touren

Tour ins Blaue

Alle Gipfel geschafft! Ein erfolgreiches Jahr in den Bergen geht zu Ende für die Bergsportgruppe des SV Hurlach. Wir waren heuer unterwegs in den Allgäuer Alpen, den Thannheimer Bergen und in den Dolomiten. Im Allgäu erlebten wir die weite Karstlandschaft des Gottesackers. Ein wilder schroffer Gipfel war die Kellenspitze in den Thannheimern. Beeindruckende Erlebnisse durften wir mitnehmen aus dem Rosengarten in den Dolomiten. Zwei können dieses Jahr behauten zum ersten mal zu Fuß auf die Zugspitze gegangen zu sein. Die Tour ins Blaue fand eine Woche später statt wie geplant. Dafür wurden wir mit Kaiserwetter beschenkt und wir konnten die Wanderung auf den ganzen Tag ausweiten. Wir starteten in diesem Jahr im Allgäu und so führte uns diese Tour wieder dorthin zurück. Von Immenstadt ging es zur Alpe Gund. Dort, windgeschützt hielten wir die erste Brotzeit. Über den Steineberg ging es dann weiter zum Mittag. Wir freuten uns auf unser Weißbier das wir schon lange vor Augen hatten. Das verzwickte war nur das wir direkt an der Bahn einen Platz fanden. Den nachdem wir das erste Weißbier zum kühlen der Kehlen getrunken hatten kam die fatale Frage auf. „Geh ma jetzt nunter oder trink man o oins und fahr´n nunter?“ Wie ging es wohl aus? Klar ein zweites Weißbier und zum ersten mal in der Geschichte der Bergsportgruppe sind wir in einer Sesselbahn runtergefahren vom Berg. Es ersparte uns aber einen steilen und unbequemen Abstieg und die gewonnene Zeit konnten wir länger im Wirtshaus sitzen. Den nach der Tour fuhren wir direkt nach Kempten in ein Wirtshaus mit feinen Schmankerln. Was alle unsere Touren verbindet auch in diesem Jahr sind die tollen Erlebnisse, die Kameradschaft und die Freude im Gebirge. Unseren Saisonabschluss werden wir aufgrund der vollen Kalender in den Januar verschieben. Dort wartet dann eine besondere Tour auf uns. Der Kapellenberg!

Auf die Zugspitze

Um auf den höchsten Gipfel Deutschlands zu kommen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Lassen wir die Aufstiegsmöglichkeiten via Seil- bzw. Zahnradbahn (wahlweise von deutscher oder österreichischer Seite) außer Betracht, so verbleiben immer noch fünf Routen.

Die bekanntesten davon sind sicherlich der Weg durch Partnachklamm und Rheintal bzw. der Weg durchs Höllental mit Gletscherüberquerung. Die spektakulärste und schwierigste Tour auf die Zugspitze ist die Überschreitung von der Alpspitze über den Jubiläumsgrad.
Für unsere Tour wählten wir den eher weniger bekannten Weg über die Wiener-Neustädter-Hütte und den „Stöpselzieher“, einen einfachen, aber spaßigen Klettersteig.
Samstag. 09.09.2017:
02.45 Uhr Aufstehen
03.30 Uhr Abfahrt in Hurlach Richtung Ehrwald mit Ankunft um
05.15 Uhr an der Talstation der Tiroler Zugspitzbahn. Wir sind das einzige Auto auf dem Parkplatz. Es ist stockdunkel, wir laufen mit Stirnlampe los und suchen den Einstieg in die Tour. 
05.20 Uhr Einstieg gefunden.
06.30 Uhr Das kleine Latschenkieferfeld liegt hinter uns, es dämmert. Wir nähern uns dem Schuttkarfeld. Vor uns baut sich das Felsmassiv auf. Beeindruckend. Das Wetter macht uns Sorgen, weil sich der Wind plötzlich geändert hat. Wir beschließen auf die wichtigste Informationsquelle für uns in den Bergen zu vertrauen - Christians Bauchgefühl - und gehen weiter.
07.20 Uhr. Vor uns im Fels einige Verbauungen, vermutlich Festungsanlagen aus der Zeit des 1. Weltkriegs. Ein Stückchen unterhalb grast eine Gemsenherde.
07.45 Das sch…   Schuttkarfeld ist endlich geschafft. Vorbei an den noch vorhandenen Betonfundamenten der abgebauten, alten Seilbahn führt uns der Weg auf die andere Seite des Berges und gibt den Blick frei auf den Eibsee. Wir haben beste Fernsicht. Ein paar frühmorgentliche Sonnenstrahlen beleuchten die umliegenden Berge. Postkartenpanorama.
08.15 Uhr Ankunft auf der Wiener-Neustädter-Hütte. Kurze Kaffeepause. Dann weiter zum Einstieg in den Klettersteig.
09.00 Uhr Wir stehen vor dem Felsmassiv – es verspricht Spaß! Wir ziehen Helm und Gurt an und klettern durch eine kaminartige Rinne die Wand hoch durch den „Stöpselzieher“, einen kleinen Naturstollen. Der Klettersteig ist einfach, sehr gut gesichert und der Fels ist schön griffig. Wir kommen flott voran und können unterwegs sogar noch ein Souvenir ergattern.

09.30 Uhr der erste Schnee. Der Schnee ist einigermaßen frisch und glücklicherweise nicht zu matschig. Auf unserem restlichen Weg werden wir von weiteren, zunehmenden Schneefeldern begleitet.
10.45 Uhr Es wird wieder geröllig. Und anstrengend. Der Rest des Weges zieht sich mehr oder weniger steil abwechselnd durch Schnee und Geröll. Nebel zieht schlagartig auf, die Sicht ist weg und es wird saukalt. Außerdem nieselt es aus dem Nebel. Die letzten Höhenmeter nerven.
11.25 Uhr Vor uns die Treppe zur Bergstation der Zugspitzbahn. Schock! „Touris“ in Schlappen und Strickjackerl. Und in Massen. Alle Nationen dieser Erde. Wir fliehen ins „Münchner Haus“, die Gipfelhütte auf der Zugspitze.
11.30 Uhr Nasse Klamotten wechseln, Weißbier trinken und eine Kleinigkeit essen. Wir lassen die Tour Revue passieren und sind mächtig stolz auf die in den vergangenen sechs Stunden zurückgelegten 1.700 Höhenmeter. 
12.30 Uhr wir fahren mit der Bahn ab. Draußen ist das Wetter jetzt richtig schlecht, aber das ist uns egal, wir hatten einen extrem geilen Tag!
Vielen Dank an meine beiden Bergkameraden für die nette Begleitung, die spaßige Unterhaltung am Berg und die Nerven bei der Heimfahrt (ich habe nur für Euch nicht überholt!).

In König Laurin´s Reich

Die Mehrtagestour der Bergsportgruppe 2017 - eine „sagenhafte“ Rosengartentour Die alljährliche Mehrtagestour der Bergsportgruppe führte 2017 in die Dolomiten, genauer gesagt in den Rosengarten. Nach dem (sehr) frühmorgentlichen Start in Hurlach um 4.30 Uhr parkten wir die Autos bei unserer Ankunft in Südtirol in St. Zyprian und machten uns auf zu unserem Toureinstieg in Paolina. Über den 2.630 Meter hoch gelegenen Vajolonpass ging es am ersten Tag zur Rifugio Roda di Vael, unserer ersten Übernachtungsstädte am Osthang des Rosengartens auf 2.283 Meter Höhe. Der für den ersten Tag geplante Klettersteig auf die Rotwand musste leider zunächst nebel- und menschenmassenbedingt ausfallen. Nach einer stürmischen Gewitternacht auf der Hütte begann unser zweiter Tag mit strahlendem Sonnenschein, was am Ende des Tages bei dem einen oder anderen zu Rotnasen, Rotnacken und Wadenstreifen führen sollte. Zunächst aber teilte sich die Gruppe auf. Die einen holten den für den Vortag geplanten Klettersteig auf die 2.806 Meter hohe Rotwand nach, die anderen unternahmen eine Höhenwanderung auf den Spuren des Theodor Christomannos über den über fünf Kilometer langen und überaus schönen Hirzelweg. Auf der Kölner Hütte unterhalb der Felsabstürze der Tscheinerspitze traf sich die Gruppe wieder. Von dort aus ging es mit leichter Kletterei über das Tschagerjoch zur Vajoletthütte und nach einer kurzen Rast hinauf zur Gartlhütte am Fuße der Vajolet-Türme. Die einsetzende Abenddämmerung sorgte für eine sensationelle (für Dich, Christian) Beleuchtung der Türme und erzeugte die notwendige Stimmung für die Sage von König Laurin und seinem Rosengarten. Nach einer kurzen deutsch-italienischen Beziehungspflege, bei der heiterkeitsfördernde Mittel die beiderseitigen Sprachbarrieren beseitigten, war die obligatorische Hüttenruhe ab 22.00 Uhr an diesem kräftezehrenden Tag für keinen der Teilnehmer ein Thema. Wie schon der Vortag, begann auch der letzte Tag unserer Tour mit gnadenlosem Sonnenschein und die Sonnencremevorräte gingen langsam zur Neige. Verstöße gegen das Vermummungsverbot waren die Folge. Über die am Vortag bewältigten rund 300 Kraxlmeter zur Gartlhütte hinauf ging es nun wieder hinunter und über einen bequemen Wanderweg zur Grasleitenpasshütte, die die Sprachgrenze zwischen dem italienischsprachigem Trentino und dem deutschsprachigen Südtirol darstellt. Die geplante Kesselkogel-Überschreitung, des mit 3004 Meter Höhe höchsten Gipfels des Rosengartens, ließen wir nach kurzer Diskussion („… also ich hab´ keinen Bock mehr…“) einstimmig ausfallen. Der anschließende knapp 1.900 Meter lange Abstieg durch den Grasleitenkessel war landschaftlich zwar ein Traum, aber für die leicht ermattete Truppe eine nicht enden wollende Hatscherei. Bei den Autos angekommen belohnte sich jeder auf seine Weise für die erbrachte Leistung. Obwohl uns eine der versprochenen Sagen vorenthalten wurde, ist festzuhalten, dass die Rosengartentour die sagenhafteste Tour der bisher bereits durchgängig grandiosen Touren war. Die überaus gelungene Routenauswahl hatte auch in diesem Jahr für jeden etwas dabei und selbst spontane „Umentscheidungen“ waren so mit eingeplant, dass jeder (mehr oder weniger) entspannt sein eigenes Hightlight erleben durfte. Danke dafür Christian! 

In den "Dolomiten der Nordalpen"

Das Ziel im Juli war die Köllen- oder Kellespitze im Tannheimer Tal.

Morgens um 5:30 Uhr machten wir uns auf den Weg von Hurlach aus nach Nesselwängle im Tannheimer Tal. Ein Berg mit 1200 Hm stand auf dem Programm. Die Köllespitz. Sie ist der Höchste Gipfel in der Gruppe von Rote Flüeh, Gimpel und Gehrenspitze.

Die erste Etappe war nach gut einer Stunde erreicht. Das Gimpelhaus. Eine bunte Truppe waren wir diesmal. Nach einer kurzen Rast ging es weiter steil zur Nesselwängler Scharte. Ein Stück nach der Scharte entschied sich die Hälfte der Gruppe nicht weiter zu gehen da der Weg anspruchsvoller wurde. Mit leichter Kletterei ging es weiter durch eine lange Scharte auf den Gipfel. Belohnt wurden die Gipfelstürmer mit einem herrlichen Ausblick der bis weit in die Ötztaler Alpen reichte. Nach einer Gipfelbrotzeit ging es auf dem gleichen Weg zurück zum Gimpelhaus. Dort trafen sich alle wieder und das verdiente Weißbier benetzte unsere trockenen Kehlen.

Der Abstieg zum Parkplatz war dann auch schnell geschafft und nach 8,5 Stunden saßen wir müde aber zufrieden wieder im Auto und fuhren nach Hause.

Eine gute Vorbereitung für die Dolomiten die Anfang August auf dem Programm stehen. Hoffentlich bekommen wir auch dort so gutes Wetter wie bei jeder Tour in diesem Jahr!

Ein Markanter Gipfel im Allgäu

Schon von weitem kann die besondere Form des Ifen gesehen werden. Darum verwundert es nicht das man da auch einfach mal rauf will. 

Am 3. Juni war es soweit. Früh morgens starteten wir ins Kleine Walsertal. Die Wetterprognose war gut und weil keine Bahn lief auf den Ifen war es sehr Wahrscheinlich das wenig Berggänger unterwegs sind. Nach zwei Stunden Zustieg erkannten wir das die Scharte die auf das Ifenmassiv nicht zu begehen war für unsere Gruppe. Der Grund. Schnee. Also änderten wir die Tour ab und machten dafür die lange Tour über das Gottesackerplateau. Landschaftlich ein Traum und dort machte uns der vorhandene Schnee wenige Probleme.

Auf dem Rückweg hatte einer der Teilnehmer eine Verletzung simuliert die vorher abgesprochen war. So konnte die Gruppe beweisen das sie nicht nur Bergtechnisch Fit war sondern auch in Notfällen richtig handelt.

Vorbei am Höll-Loch stiegen wir über das Mahdtal ab.

Nach 8,5 Stunden hatten wir uns dann eine Brotzeit im Mahdtalhaus verdient.

Wenn das kein guter Start in die Saison ist.....

Endlich war es soweit!

Die Saison 2017 wurde eröffnet mit einer schönen Wanderung im Allgäu.

Von Thalkirchdorf aus ging es auf den Denneberg.

Nach der Einnahme von flüssigem Obst ging es schnell weiter auf die Klammen. Dort fanden wir einen windgeschützten Ort um Brotzeit zu machen.

Mit herrlichen Ausblicken ging es über die Klammen weiter zur Kuhschwandalpe. Der Wirt dort freute sich über die nette Gruppe, die seine Terrasse belagerte, so sehr das er spontan ein Bier mit uns trank.

Der Abstieg ins Dorf war nur kurz und so konnten wir am Nachmittag den Tag ausklingen lassen bei Kaffee, Kuchen und Apfelstrudel.

Wenn die erste Tour für die Saison steht können wir uns auf ein tolles Jahr freuen.

Sonnenaufgangstour Kofel

Es hat nicht auf Anhieb geklappt dieses Jahr mit der Sonnenaufgangstour. Aber einen Tag vor dem dritten Advent war es soweit. Um 06:30 Uhr starteten wir in Hurlach um nach Oberammergau zu fahren. Nach etwas mehr als einer Stunde Aufstieg standen wir um 07:45 Uhr auf dem Gipfel und warteten auf den Sonnenaufgang. Bei schönstem Wetter und einer herrlich weiten Fernsicht war es ein Genuss der so manchem einen Gänsehaut bereitete. So schön war es.

Nach einem Frühstück in Unterammergau ging es zurück und um halb Zwölf waren alle wieder daheim.

Auf den Spuren unserer Vorfahren im Ötztal

 

Anfang August machten sich 8 Mann auf den Weg ins Ötztal. Im Kleinbus fuhren wir nach Zwieselstein. Dort stellten wir unser Fahrzeug ab und machten erst einmal Brotzeit. Für so eine Tour muss schon Kraft getankt werden. Dafür hatten wir warmen Leberkäs, Semmeln und ein kleines Fässchen Gerstensaft.

Nach der Stärkung ging es mit dem Bus nach Obergurgl von wo aus wir unseren Fußmarsch begannen zum Ramolhaus auf 3000m. Leider hatten wir fast nur Nebel so das wir die Aussicht nicht genießen konnten.

Am späteren Nachmittag erreichten wir die Schutzhütte. Frisch gemacht verbrachten wir einen gemütlichen Hüttenabend bei bestem Essen und Zirbenschnaps.

Als erste beim Frühstück wurde nochmals die Tagesetappe besprochen und dann ging es auch schon los. Diesmal hatten wir mehr Glück und wir erlebten einen wunderbaren Sonnenaufgang. Von der Hütte ging es erst einmal 200 Meter bergauf zum Ramoljoch. Kalter Wind trieb uns aber schon bald wieder weiter in Richtung Gletscher und Martin-Busch-Hütte.

Tolle Landschaft und Murmeltiere waren unsere Begleiter. Beobachten konnten wir auch einen Steinschlag auf der anderen Seite unseres Weges. Auf der Hütte angekommen stärkten wir uns für die letzte Etappe an diesem sehr langen Bergtag.

Der Zustieg zur Similaunhütte. Vorbei an Gebirgsbächen und einem Gletschersee war der Aufstieg auf 3000m bald geschafft.

Ein reichhaltiges Abendessen und gemütliche Betten rundeten diesen Tag ab.

Weiter ging es am nächsten Morgen zur Fundstelle des „Mannes im Eis“ Ötzi.

Nach zwei Stunden hatten wir die Fundstelle auf 3200 Meter erreicht und für manchen war es die größte Höhe die er bis jetzt erstiegen hatte. Bei strahlend blauem Himmel war es der Höhepunkt unserer Tour.

Über die Martin-Busch-Hütte, in die wir noch einmal einkehrten, ging der Weg zurück nach Vent.

Ein Eisbecher und kurzes Tischtennis-Höhen-Training verkürzten uns die Wartezeit bis der Bus uns wieder zurück nach Zwieselstein brachte.

Dort angekommen war die große Frage: “Wie warm ist das restliche Bier in dem nicht ganz geleerten Fässchen?“. Und siehe da es war noch gut gekühlt und trinkbar.

 

Drei wunderbare Tage in den Bergen werden für alle unvergessen bleiben. Vor allem das Miteinander macht so eine Tour Besonders!

 

Säuling, 25.06.2016

Wetterbericht am Freitag, 24.06.16:

In der Nacht zum Samstag gibt es einige Wärmegewitter die sich besonders in den Alpen ausbreiten können. Am Samstag herrscht am Vormittag vorwiegend sonniges Wetter das jedoch rasch am frühen Nachmittag durch örtliche starke Wärmegewitter abgelöst wird.

Jetzt gilt es eine Entscheidung zu treffen. Wir wollen auf den Säuling. Aufstieg 3-4 Stunden. Brotzeit auf dem Gipfel und 2,5 Stunden runter. Wenn wir um 05:30 Uhr in Hurlach weg fahren schaffen wir das.

Und so war es dann auch fast. Die Planung passte bis wir auf dem Gipfel Mittags waren. Auf dem Weg dorthin durften wir schönstes Bergwetter und tolle Fernsichten genießen. Auch ein Steinbock kreuzte unseren Weg.

Dann aber auf dem Gipfel haben wir die Planung umgeschmissen. Abstieg zum Säulinghaus weil wir von oben schon das Weißbier auf der Terrasse gesehen haben.

Die kleine Kletterei beim Abstieg hat allen auch viel Spaß bereitet und so schmeckte das Bier gleich nochmal so gut. Mancher begnügte sich damit aber nicht und schob noch einen Apfelstrudel hinterher. Und dann fällt Gille noch ein das so eine Speckknödelsuppe ja auch noch schmecken würde. Und das hatte dramatische Auswirkungen im späteren Verlauf der Tour.

Wir gingen also weiter um den Pilgerschrofen herum um wieder auf die Aufstiegsroute zu kommen. Die Wolkendecke verdichtete sich allmählich.

Dann verloren wir auch noch etwas Zeit weil eine Teilnehmerin gerne noch den athletischen Kletterern zugeschaut hätte.

Der Steinbock vom Aufstieg kreuzte noch einmal unseren Weg und nach einer kleinen Trinkpause sollte das letzte Stück schnell zu schaffen sein. Aber es kam ganz anders.

Ein Gewitter zog sehr schnell auf der anderen Seite des Säuling auf und erwischte uns eiskalt. Man kann nicht sagen das es geregnet hat. Nein. Es hat gekübelt und der Regen begleitete uns bis zum Parkplatz. Das Wasser lief oben aus den Schuhen wieder raus und wir waren froh die Rucksäcke noch geschützt zu haben.

Auf dem Weg kamen uns auch noch seltsame Gestalten entgegen. Asiaten in durchsichtigen „Ganz-Körper-Kondomen“.

Nach dem umziehen kehrten wir noch auf eine Brotzeit ein und waren gegen 18:30 Uhr wieder in der Heimat.

Als ich zu Hause die Tour nochmals in Gedanken durch ging bin ich zu dem Entschluss gekommen das wir alle nicht nass geworden wären wenn Gille den Speckknödel schneller gegessen hätte!

 

Ein schöner Bergtag!

 

Bildergalerie

Sponsoren herzlich willkommen

Wenn Du unseren Verein oder einzelne Abteilungen sponsern möchtest, wende Dich gerne an kassier@sv-hurlach.de

Wir freuen uns auf Dich.

SV Hurlach aktuell

Für Berichte in unserer Vereinszeitung und bei Fragen zur Anzeigenwerbung wendet Euch bitte an Patrick Schmid über pressewart@sv-hurlach.de